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Aus Kostengründen ist ein besserer Schutz gegen Schnittverletzungen erforderlich

01/02/2018
Aus Kostengründen ist ein besserer Schutz gegen Schnittverletzungen erforderlich

 

Die offiziellen Zahlen(1) eine Zunahme der Arbeitsunfälle und der Anzahl der Fehlzeiten auf Seiten der 19 Millionen französischen Arbeitnehmer aus:

  • 670.000: Gesamtanzahl der Arbeitsunfälle mit Fehlzeiten (+1,8 %/2010)
  • 38.368.115: Anzahl der verlorenen Arbeitstage (+3 %/2010)
  • 3.273 €: Durchschnittliche Kosten für einen Arbeitsunfall mit Fehlzeiten (einschließlich Berufskrankheiten)
  • 96.630 €: So hoch sind in Frankreich die Kosten für eine mehr als 10%ige Invalidität bei Handverletzungen. Diese Zahlen variieren je nach sozialen und beruflichen Kategorien. (Amtsblatt der Republik Frankreich: Verordnung von 4.12.2013)

 

Bei genauerer Betrachtung der Verteilung von Arbeitsunfällen, die zu einer bleibenden Invalidität führen, sind mehr als 21 % der Unfälle Handverletzungen.

 

Über diese aussagekräftigen Zahlen hinaus werden die direkten und indirekten Kosten oft unterschätzt oder übersehen. Studien zu diesem Thema haben gezeigt, dass das Verhältnis von direkten zu indirekten Kosten 1 zu 6 betragen kann. 

Prävention ist daher ein Schlüsselfaktor für die Verringerung der Anzahl von Verletzten. Darüber hinaus ist ein Unfall oder gar ein Todesfall ein erheblich soziales und wirtschaftliches Trauma, das Auswirkungen auf alle Beteiligten hat. Unternehmen, Arbeitgeber, Angestellte und die Familie – alle sind betroffen.

 

Ein internationaler Verband für den Schutz vor Arbeitsunfällen wies in einer Studie nach, dass durch ein spezielles Schutzprogramm und Richtlinien zur Risikoprävention rund 71 % der Verletzungen an Armen und Händen vermieden werden können, indem geeignete Persönliche Schutzausrüstungen getragen werden, insbesondere Handschuhe zum Schutz gegen Schnittverletzungen. Das Tragen von geeigneten Handschuhen zum Schutz gegen Schnittverletzungen macht hier einen wesentlichen Unterschied. Arbeitnehmer werden dadurch gegen eine Vielzahl von Gefahren geschützt, beispielsweise Schnitte und Hautverletzungen durch scharfe oder abrasive Kanten von Baumaterialien wie Glas, Ziegel oder Blech, die beim Decken von Dächern oder anderen Arbeiten verwendet werden.

 

Welche Schnittbeständigkeit ist erforderlich?

 

Um die Schnittbeständigkeit eines Handschuhs zu bewerten, der für den europäischen Markt (EU) bestimmt ist, stützt sich der Hersteller auf die Norm EN 388:2016 (Coup-Test). Allerdings kommt es während des Tests bei Handschuhen mit Glasfaseranteilen zum allgemein bekannten Abstumpfen der Rundklinge und damit zu ungewollten Ergebnisverfälschungen. Der Leistungsbereich von Handschuhen, um noch den Schnittlevel 5 gemäß EN388 zu erreichen, ist so groß, dass der Europäische Normenausschuss bei hohen Anforderungen an die Schnittbeständigkeit (EN388 Stufe 4 und 5) die Empfehlung abgegeben hat, die erzielten Testergebnisse mithilfe anderer Testmethoden (ISO 13997) zu bewerten.

Damit ist eine alternative Ermittlung der Schnittbelastbarkeit von Handschuhen praxisnah möglich.

Dem Standard ISO 13997 (Demo-Video) folgend, wird die Schnittkraft in  Newton (N) ausgedrückt. Diese Testmethode wird angewandt, wenn auf die Fasern ausgeübte Druck (Schnittkraft) sehr hoch ist. Um besseren individuellen Schutz gegen Schnitte bieten zu können, entwickelte SHOWA eigene innovative, schnittbeständige Fasern zum Schutz der Hände, genannt Hagane Coil™, welche in der S-TEX-Serie zum Einsatz kommen. Diese patentierte Faser besteht aus der Verbindung von Hagane-Edelstahl mit Polyester. Hagane-Coil™ als solches oder in Kombination mit Aramid-Fasern erzielt eine Schnittkraft von 17.5 Newton / Niveau D bis 35 Newton / Niveau F gemäß  ISO-Standard 13997.

 

Alle Gesundheits- und Sicherheitsbeauftragten, die die Anzahl der Schnittverletzungen reduzieren möchten, und alle jene, die insbesondere hohe Anforderungen an die Schnittbeständigkeit stellen, müssen daher bedenken, dass die Methoden für die Beurteilung der Schnittbeständigkeit wesentliche Unterschiede bei den Testergebnissen aufweisen können, die auf die Unterschiede in Bezug auf die eingesetzten Testmaschinen, die ausgeübten Kräfte auf die Testmuster, die Schärfe der Klinge usw. zurückzuführen sind.

 

 

Als renommierter Hersteller empfiehlt SHOWA, grundsätzlich die Testergebnisse gemäß ISO-Standard 13997 als ergänzende Informationen anzufordern. Bei der Auswahl von Schutzhandschuhen können Sie dadurch fundiertere Entscheidungen bezüglich Schnittschutzwirkung treffen und schützen somit das Leben Ihrer Arbeitnehmer vor bestehenden Schnittgefahren.

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